Karate-Do - Geben und Nehmen im Karate-Do

Jeder Karateka erhält Hilfe durch fortgeschrittenere Schüler und durch den Lehrer (Sensei), so wie diese einst Hilfe erhielten und nun weitergeben. Daher wird jeder Karateka auch irgendwann zunehmend anderen helfen. Das ist selbstverständlich. Ein ausschließliches ‘Nehmen’ ist dem Karate-Do fremd.

  • Durch regelmäßige Teilnahme am Unterricht und durch Trainingsfleiß im Unterricht stärkt der Karateübende die Gruppe und den Lehrer (und empfiehlt sich so für weitere Hilfe, die er dann selbstverständlich erhält, wenn es soweit ist).
  • Respekt zu anderen ist zu entwickeln.
    Manch ein Übungspartner mag einem mehr, andere weniger liegen. Vielleicht trainiert man ja lieber mit einem fortgeschrittenen Übungspartner. Bedenke aber: Besser ein ‘schlechter’ Übungspartner als gar keiner! Jeder verdient Vertrauen. Vielleicht muss man ja mal längere Zeit aussetzen und genau dieser ‘schlechte’ Übungspartner hat uns inzwischen überholt
  • Fortgeschrittene sollten immer wieder mit Einsteigern trainieren. Es ist ‘erfrischend’, den Geist des Anfängers zu erleben.

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Text von Hans Kurtzweg (6. Dan) mit Ausnahme der Zitate.
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Letzte Änderung: 29.10.2014 und 14.12.2016 und 22.07.2020